Version 2026-07-pilot

Datenschutzerklärung

Transparenz zu Rollen, Datenkategorien, Speicherorten, internationalen Dienstleistern, Zugriffen und Aufbewahrung bei QRDossier.

Entwurf für den privaten Pilotbetrieb

Diese Fassung bildet die Produktregeln verbindlich in der Software ab, ersetzt aber noch keine Schweizer und gegebenenfalls europäische Rechtsprüfung. Öffentliche Verkäufe bleiben gesperrt, bis Betreiber, Anschrift und geprüfte Endfassungen hinterlegt sind.

Verantwortliche Stelle

Patrick Muff

Angaben folgen

mail@patrickmuff.ch

Für Konto-, Vertrags-, Zahlungs-, Support- und Betriebsdaten ist der QRDossier-Betreiber verantwortlich. Die definitive Rechtseinheit wird vor öffentlichen Verkäufen ergänzt.

Rollen im Datenschutz

Für Schrankdokumentation bestimmt die jeweils verantwortliche Organisation Zweck, Inhalte und die Sichtbarkeit jedes Dokuments. Jeder Besitzer des nicht erratbaren QR-Links kann die als QR-sichtbar markierten Inhalte lesen; private Inhalte bleiben authentifizierten Berechtigten vorbehalten. QRDossier bearbeitet diese Inhalte als Dienstleister beziehungsweise Auftragsbearbeiter nach dokumentierten Weisungen.

Die Einzelheiten stehen in der Vereinbarung zur Auftragsbearbeitung. Die Bereitstellung einzelner Dateien über den QR-Link ist eine bewusste, von berechtigten Organisationsmitgliedern kontrollierte Offenlegung.

Bearbeitete Daten

Bearbeitet werden Identitäts- und Kontaktdaten, Organisationsmitgliedschaften, Lieferadressen, Bestell- und Zahlungsstatus, Supportvorgänge, Sicherheits- und Auditereignisse sowie Schaltschrank-, Kunden- und Standortdaten.

Aktuelle Dokumentkörper, Dateinamen, inhaltsfreie Ersetzungsnachweise und Vorschaudaten können technische oder personenbezogene Angaben enthalten. Karten- und Bankdaten werden primär von Stripe verarbeitet; QRDossier speichert nur die notwendigen Referenzen und Statuswerte.

Zwecke und Grundlagen

Die Bearbeitung dient Vertragserfüllung, Identitäts- und Berechtigungsverwaltung, Versand, Abrechnung, sicherem Betrieb, Missbrauchsabwehr, Support, Auditierbarkeit, Löschung, Archivkontinuität und gesetzlichen Nachweispflichten.

Je nach anwendbarem Recht stützt sie sich auf Vertrag, gesetzliche Pflicht, berechtigte Interessen am sicheren B2B-Betrieb oder eine Einwilligung. QRDossier verkauft keine personenbezogenen Daten und nutzt Dokumente nicht für Werbung oder Modelltraining.

QR-Zugriff und Scan-Daten

Dossierseiten sind nicht für Suchmaschinenindexierung vorgesehen. Der QR-Link schützt durch seine nicht erratbare Adresse, ersetzt aber keine Authentifizierung: Wer den Link besitzt, kann die ausdrücklich QR-sichtbaren Dokumente lesen und herunterladen. Private Dokumente erfordern eine Anmeldung und Berechtigung.

Für anonyme Produktanalysen werden nur Scananzahl und Zeitpunkt erfasst, nicht IP-Adresse, genauer Standort, Gerätefingerabdruck oder User-Agent. Technische Anbieter können kurzlebige Sicherheitslogs führen.

Dienstleister und Regionen

  • Amazon Web Services: Dokumentkörper, native Objektversionen und Exit-Archive in Zürich (eu-central-2); CloudFront kann Auslieferungsmetadaten international verarbeiten.
  • Vercel: Anwendungshosting, Funktionen, Deployments, Workflow und Betriebslogs in geeigneten europäischen und gegebenenfalls US-Infrastrukturen.
  • PlanetScale: Postgres-Datenbank für operative Metadaten in der nächstmöglichen geeigneten europäischen Region, inklusive Anbieterbackups.
  • Stripe: Checkout, Karten, TWINT, Rückerstattungen und Betrugsprävention mit internationaler Bearbeitung.
  • Resend: Transaktions-E-Mail mit europäischer Versandregion, soweit verfügbar; Kontometadaten, Logs und API-Daten werden in den USA verarbeitet.

QRDossier wirbt deshalb nicht mit vollständig schweizerischer Datenhaltung. Internationale Bearbeitung wird vertraglich und technisch begrenzt und vor Produktion in der Subprozessor- und Transferprüfung dokumentiert.

Supportzugriff und Sicherheit

Autorisierte Supportpersonen können nach konkreter Begründung zeitlich begrenzt auf Kundenkontext und, wenn notwendig, Dokumentinhalte zugreifen. Start, Ende und Handlungen werden mit Operator, Organisation, Grund und Zeitpunkt auditiert.

Transportverschlüsselung, ruhende S3-Verschlüsselung, getrennte Rollen, MFA-Option, sichere Cookies, kurzlebige signierte URLs, versionierte Löschabläufe und minimale Protokollierung schützen die Daten. Malwareprüfung findet zum Start ausdrücklich nicht statt.

Aufbewahrung und Löschung

Aktuelle Schrankinhalte und der inhaltsfreie Auditverlauf werden grundsätzlich für die bezahlte 20-jährige Laufzeit aufbewahrt, sofern die verantwortliche Organisation nicht früher dauerhaft löscht. Ersetzte Dateien werden nicht aufbewahrt. Nach Nichtverlängerung folgt eine 90-tägige Karenz und danach die Inhaltslöschung.

Dauerhafte Inhaltslöschungen werden über Primärspeicher, native Objektversionen sowie Archiv- und Cache-Kopien innerhalb von sieben Tagen abgeschlossen. Datenbankbackups enthalten keine Dokumentkörper; gelöschte Metadaten verfallen mit der normalen Anbieter-Aufbewahrung. Nur gesetzlich erforderliche Geschäfts-, Zahlungs- und nicht wiederherstellbare Löschungsnachweise bleiben länger erhalten.

Anwendungs-Sicherheitslogs werden im Regelfall höchstens 30 Tage aufbewahrt, soweit ein Vorfall, Missbrauch, Vertrag oder Gesetz keine längere Sicherung verlangt. Provider-Dashboards können eigene vertragliche Kurzfristen haben; diese werden vor Produktion dokumentiert.

Rechte und Kontakt

Betroffene Personen können im Rahmen des anwendbaren Schweizer Datenschutzrechts und gegebenenfalls der DSGVO Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Herausgabe oder Widerspruch verlangen. Bei Schrankinhalten ist zuerst die verantwortliche Kundenorganisation zuständig.

Anfragen an QRDossier werden über die oben genannte Kontaktadresse entgegengenommen. Identität und Berechtigung werden vor einer Offenlegung oder Änderung geprüft. Beschwerden können an die zuständige Datenschutzaufsicht gerichtet werden.